Fliegerurlaub mit den Fungliders-Westerwald im Zillertal
 vom 27.09. bis zum 04.10.2008 in Stumm.
 

Blick vom Melchboden (2030 m NN)
28.09.2008


 

Drachenaufbau auf dem Melchboden.
Start vom Melchboden.

 
Flug über das Zillertal.
Die Sportfreunde von der Gleitschirmzunft haben meinen Drachen gefunden (Außenlandung) und lassen sich mal unter einem richtigen Fluggerät ablichten.

Ein Funglider über dem Zillertal.
29. September
Fliegen am Spieljoch und Abendflug vom Stummerberg.

Morgenflug vom Stummerberg.

Auffahrt zum Spieljoch.







 

Franz, unser Scout, legt seinen Gleitschirm zusammen.

Abendflug von einer Alm am Stummerberg.
 

Nacheinander starten wir und schweben in kurzem Abstand am Landeplatz ein. Die Kinder im Dorf haben dabei großen Spaß.

 

 

 

Die Landung erfolgte direkt neben der Ferienwohnung.
 

30. September
Fliegen am Ahorn in Mayrhofen.
http://www.mayrhofner-bergbahnen.com/de/100195/100282/bau_neue_ahornbahn.html

Der Höhenunterschied zwischen Tal- und Bergstation beträgt 1300 m. Zusätzlich müssen 200 Höhenmeter zum offiziellen Startplatz bewältigt werden. Schweißtriefend oben angekommen blies der Wind aus 90°. So haben wir nach reiflicher Überlegung und Risikobewertung den Rückweg zu einer bewirtschafteten Berghütte angetreten. Die grandiose Aussicht auf die schneebedeckten Berge hat uns für die Anstrengung entschädigt.




 

Ist das nicht ein hässliches Klotz! Dafür haben die auch noch einen Preis bekommen. Und so etwas auf über 2000 m.
Die Fungliders-Westerwald quälen sich zum Startplatz. Ich fühle mich wie bei einer Besteigung des Mount Everest. Nur die Sherpas fehlten.
 


 



Unser "Scout" Franz prüft den gegenüberliegenden Penken. Da scheint der Wind besser zu passen.


Anschließend ging es noch mit der Finkenbergbahn auf den Penken (2000 m NN). Es war noch ein sehr schöner Flug.
01. Oktober
Die Schlechtwetterfront sendet ihre Vorboten. Vormittags ist etwas touristisches angesagt. Ich fahre mit Franz, Rita und mit der Mutter von Franz zu den "Kristallwelten der Fa. SWAROVSKI. Ist eine schöne Alternative bei schlechtem Wetter.
http://kristallwelten.swarovski.com/Content.Node/rundgang/eingangshalle.php#/c10100/

Am Nachmittag haben wir noch einen Flug vom Stummerberg gemacht.


 

Landung beim "Basislager", dem Elternhaus unseres Scoutes Franz.

Die Mutter von Franz hatte für uns eine Zillertaler Spezialität gebacken. Hat super geschmeckt und an dieser Stelle noch einmal vielen vielen Dank für die Gastfreundschaft.

 

 

02. Oktober
Mit der Bergbahn geht es von Zell zur Rosenalm. Mit einer weiteren Bergbahn fährt man dann auf den vorgelagerten Bergrücken des Kreuzjoches. Der Startplatz liegt etwa 1200 m über dem Tal.
Wir haben 2 Flüge gemacht. Um die Mittagszeit sind wir wieder hoch für den 2-ten Flug. Die ersten, die gelandet waren, meldeten über Funk noch ruhige Bedingungen am Landeplatz. Durch vorübergehenden Nebel am Berg und einen Fehlstart startete ich als letzter Pilot. Edeltraut und Wolfgang, die vor mir gestartet waren, übten über dem Landeplatz "Ohren anlegen". Absichtlich Höhe abbauen wollte ich nicht. Als ich bis auf 600m über Landeplatz gesunken war verstand ich auf einmal was los war. Es hatte starker Talwind (ca. 35 km/h) eingesetzt. Jetzt habe auch ich die äußeren A-Leinen heruntergezogen. Der Schirm wackelte ganz schön und ich hatte zeitweise 2 m steigen mit angelegten Ohren. Die Landung war sehr sportlich und ich bin knapp neben der Zillertalbahn gelandet.
03. Oktober
Über Nacht ist der angekündigte Wintereinbruch gekommen. Es lag Schnee bis auf ca. 1000 m NN. In den vergangenen Tagen konnten wir jeden Tag fliegen. Jetzt, am letzten Urlaubstag hat mir das schlechte Fliegerwetter nichts mehr ausgemacht.  
Also war wieder Kultur angesagt. Abends sind wir in ein Volkstheater gegangen. Es war ein Stück nach dem Muster des Komikers Karl Valentin.
 
04. Oktober
Die Rückreise führte mich noch vorbei am Achensee. In der Fliegerscene allen sicher bekannt.